Tumortherapie Praxis Dres. Gaßmann Münstertal bei Freiburg

Komplementäre Tumortherapie

Komplementäre Tumortherapie

Durch unsere Ausbildung im Bereich der internistischen Onkologie der Klinik für Tumorbiologie Freiburg ist uns der schulmedizinisch-onkologische Weg sehr vertraut. In den letzten Jahren haben wir darüber hinaus ganzheitliche Konzepte kennengelernt, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen möchten.

Unser komplementär-onkologisches Therapiekonzept basiert auf vier Säulen:

  • Zytotoxische Therapie: Abtöten von Tumorzellen, z. B. durch Amygdalin (Vitamin B17)
  • Entsäuerung & Regeneration: Therapie der krebsbedingten Übersäuerung und Verbesserung der Zellatmung. Dieser Schritt ist Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche zytotoxische Therapie, da dadurch die Wirksamkeit von zytotoxischen Substanzen signifikant erhöht wird.
  • Immuntherapie: gezielte Stimulation des Immunsystems nach vorheriger Testung.
  • Regulationsmedizin: Beseitigung von Störfeldern und Störungen der Körpersysteme

Diagnostik

Zu Beginn einer Therapie ist eine genaue Bestandaufnahme wichtig. Neben dem üblichen Staging (Bildgebung mittels CT oder MRT, Blutanalyse inkl. Tumormarker) führen wir folgende Diagnostik durch, die uns auch für die Kontrolle des Therapieerfolgs sehr gute Dienste leistet:

  • Blutanalysen:
    • TKTL1: für den Krebszellstoffwechsel typische Genexpression. Dieser Marker zeigt an, wie stark die Krebszellen zur Metastasierung neigen und wie resistent die Krebszellen gegenüber Chemotherapie und Bestrahlung sind.
    • APO10: Krebszellen haben die Fähigkeit verloren, abzusterben (Apoptose = programmierter Zelltod). APO10 ist ein Marker für diese Apoptosestörung und ist bei allen gut- und bösartigen Tumoren erhöht.
      -> weitere Informationen zu TKTL1 und APO10
    • Zirkulierende, tumorverdächtigen Zellen: Die Bestimmung epithelialer, tumorverdächtiger Zellen im Blut ist sehr wichtig für die Beurteilung des Therapieverlaufs.
    • Kompletter Immunstatus: Makrophagen (Freßzellen), zytotoxische T-Zellen und vor allem natürliche Killerzellen sind in der Lage, Tumorzellen unspezifisch abzutöten. Aus diesem Grund bestimmen wir nicht nur die Anzahl der Immunzellen, sondern auch deren Aktivität. Ein intaktes und aktives Immunsystem ist Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche, ganzheitliche Tumortherapie.
    • Stimulationstestung: mittlerweile kann auch getestet werden, wie stark einzelne immunmodulatorische Substanzen (z.B. Thymuspeptide oder Mistel) die Immunzellen aktivieren oder ob sie diese sogar hemmen. Wir können also individuell für jeden Patienten die optimale Immuntherapie ermitteln und diese im Therapieverlauf anpassen.
  • Global Diagnostics: biophysikalisches Meßverfahren zur Erkennung von Regulationsstörungen, Energiedefiziten, Mangelsituationen, Membran- und Zellfunktionsstörungen, Toxinbelastungen, energetischen Störungen von Körpersystemen und einzelnen Körperstrukturen.

Chemotherapie und Bestrahlung töten Zellen in der Zellteilungsphase ab. Dabei werden neben Krebszellen aber auch gesunde Zellverbände zerstört, was zu teilweise schwerwiegenden Nebenwirkungen führt. Die Schädigung gesunder Zellverbände und des Knochenmarks führt zu einer nachhaltigen Beeinträchtigung der Regulationsfähigkeit, der interzellulären Kontrollmechanismen und der Immunkompetenz. Gerade diese Mechanismen spielen aber eine zentrale Rolle in der Verhinderung von Rezidiven und Metastasierung.

Eine Tumorerkrankung entwickelt sich auf dem Boden einer Jahrzehnte bestehenden Regulationsstörung. Die Wiederherstellung von Immunkompetenz und Regulationsfähigkeit und die Hemmung des Tumorzellstoffwechsels über die Reduktion von Zucker und tierischem Eiweiß sind die Grundvoraussetzung für die Ausheilung einer Tumorerkrankung.

Besteht eine Indikation zu einer Bestrahlung oder Chemotherapie, ist ein intensives Nebenwirkungsmanagement zur Linderung der Beschwerden und zur Vermeidung von Spätfolgen erforderlich.


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